Knut Jäger – Shop: Bäringer Str. 31 – 38640 Goslar
Phone: +49 (0)5321 43737 – mail: info@paracenter.com – web: www.paracenter.com


 












Unsere Parter:


































































News –  24-2013 Wetter, Motorschirmschulung, DHV-Sicherheitstest; Harich fliegt 218 km, Flugverbotszonen, Annecy und die kleine Seerunde


Übersicht

·         Wettervorhersage

·         praktische Motorschirmschulung

·         DHV-Sicherheitstest, Folge 4, Ltf 1-2/EN B high end Schirme

·         noch ein Hammerflug von Armin Harich

·         unbedingt beachten! Flugbeschränkungsgebiete wegen des Hochwassers

·         ein Gruß aus Annecy

Wettervorhersage
Jetzt ist es seit fast 2 Wochen trocken in Deutschland und dennoch bestimmt die Hochwasserkatastrophe das tägliche Leben. Wie bei einem verstopften Abfluss läuft das Wasser nicht zügig ab, sondern dass, was sich oben im Becken staut, kommt mit Macht hinterher. Wären die Auswirkungen für die in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen nicht so fatal, würden die Bilder, die so mancher Gleitschirm- und Motorschirmpilot aus der Luft sieht, den Eindruck von schönen Seenlandschaften suggerieren. Dem ist aber leider nicht so. Drücken wir die Daumen, dass die angekündigten Regenfälle der nächsten Tage nur kurz und wenig ausgiebig sind.

Für uns im Harz ist Donnerstag der Wind zu stark. Die kleine Kaltfront zieht Freitag weiter und nachmittags sollte es wieder zu fliegen gehen. Samstagvormittag auch noch. Achtung: Samstag sind wir bereits komplett ausgebucht!!!  Dann ab Mittag wird der Wind wieder stark zunehmen und den Flugbetrieb allenfalls auf Bodenhandling beschränken. Sonntag wird uns auch ein böiger westlicher Wind begleiten, vermutlich tagsüber zu stark mit spitzen bis 40 km/h. Abends schwächt sich der Wind wieder ab, so dass die Motorschirme dann auch wieder brummen dürften.

Ob geflogen wird oder nicht sagt wie immer die Wetterhotline 053221415 oder Anno während der Shopöffnungszeiten  unter  05321 43737

Allgemeine Wetterlage:
Am Donnerstagmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Tiefs nördlich von Schottland von Dänemark nach Nordostfrankreich und verlagert sich nur sehr langsam nordostwärts. Dabei bestimmt wolkenreiche Meeresluft das Wettergeschehen im Westen und Nordwesten Deutschlands. Diese Luftmasse wird im Tagesverlauf labilisiert und kommt weiter nach
Osten voran. Gegen Abend hat die Kaltfront einen Linie Fehmarn-Luxemburg erreicht, im Vorfeld bildet sich in der labilen Luftmasse eine Konvergenzlinie aus, die sich abends etwa auf einer Linie Usedom-Frankfurt-Karlsruhe befindet. Im Laufe der Nacht ziehen beide Systeme weiter nach Osten. Der Osten und Südosten Deutschlands liegt zunächst im Einflussbereich einer Hochdruckzone, die sich vom westlichen Mittelmeer nach Russland erstreckt, mit trockener und stabil geschichteter Luft. Diese wird im Tagesverlauf durch die
übergreifende Kaltfront allmählich nach Osten abgedrängt. Am Freitagmorgen hat die Kaltfront weite Teile Deutschlands überquert und verläuft etwa von der Ostsee über Franken hinweg in die Ostschweiz. Die Kaltfront zieht unter Abschwächung bis zum Mittag nach Osten ab. Rückseitig fließt kühlere und wolkenreiche Meeresluft ein, die zunehmend unter Hocheinfluss gelangt, dabei kann die Luftmasse im Norden noch leicht labil geschichtet sein, wodurch konvektive Umlagerungen möglich sind. Im Tagesverlauf setzt sich von Westen her allmählich trockene und stabil geschichtete Luft durch. Samstag zieht das Hoch über Polen langsam nach Osten, bleibt aber noch für weite Teile Deutschlands wetterbestimmend. Gegen Mittag greift von Nordwesten her die Kaltfront eines Tiefs über der nördlichen Nordsee auf Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen über. Diese Front ist nur sehr schwach ausgeprägt und verlagert sich weiter nach Osten. Gegen Abend wird sie eine Linie Mecklenburger
Bucht-Luxemburg erreichen.

Wolken / Niederschlag/Wind:
Am Donnerstag überwiegt meist starke Schichtquellbewölkung und es fällt vor allem im Westen und Norden zeitweise Regen, der nachmittags teils auch schauerartig verstärkt oder gewittrig sein kann. Auch im Südosten sind kurze Schauer nicht ausgeschlossen. Im Niederschlag können die Berge zeitweise in Wolken sein. Der Wind weht im Westen und Norden meist böig, ansonsten schwach bis mäßig aus Südwest. Freitag zieht starke Schichtquellbewölkung mit zeitweisem Regen vormittags nach Osten ab. Rückseitig überwiegt anfangs meist aufgelockerte Quellbewölkung und es sind vor allem im Norden
Schauer möglich. Von Südwesten greift jedoch im Tagesverlauf starke mittelhohe und hohe Bewölkung auf den Vorhersagebereich, mit Ausnahme des Nordostens, über. Der Wind weht bis zum Nachmittag schwach bis mäßig und vor allem nach Norden hin zeitweise böig aus Südwest. Zum Abend soll es weitestgehend niederschlagsfrei sein und der Wind schwächt sind auf 3-8, in Spitzen anfangs noch um 15 Knoten ab, wobei er meist aus Südwest bis West, im Südosten auch teilweise variabel mit 1-5 Knoten weht.
Samstag ist überwiegend starke Quellschichtbewölkung vorhanden, zeitweise Auflocke-rungen sind meist nur im Ostteil, sowie abends im nordwestlichen Teilen Schleswig-Holsteins und westlich der Weser möglich. Im Tagesverlauf kommt von der Nordsee schauerartiger Niederschlag auf, der sich allmählich nach Osten verlagert und sich am Abend von der Ostseeküste bis nach Ostwestfalen erstreckt. Der Wind weht dabei im Westen und Norden mäßig und zeitweise böig aus anfangs Südost bis Süd, tagsüber Südwest, im Südosten schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Samstagmorgen weht ein südöst- bis südlicher Wind, im Osten und Süden mit 5-8, in Spitzen 10-15, im Nordwesten 8-12, in Spitzen bis
15 Knoten, und es wird niederschlagsfrei sein. Zum Abend frischt der Südwestwind im Westen und Norden böig auf und es sind Schauer möglich, während im Südosten die Mittelwerte des Süd- bis Südostwindes bei 5-8 mit Spitzen um 15 Knoten liegen und es meist
niederschlagsfrei sein wird.

Thermikvorhersage:
Am Donnerstag meist nur noch im Südosten mäßige bis gute Thermik, die jedoch stellen-weise durch Überentwicklungen mit kurzen Schauern gestört sein kann. Ansonsten überwiegt abschirmende Bewölkung und es kann zeitweise regnen, am Nachmittag im Südwesten auch teils schauerartig verstärkt oder gewittrig, daher meist nur schwache bis stellenweise mäßige, aber für Streckenflüge kaum nutzbare Thermik. Am Freitagvormittag nach Abzug eines Regengebietes aus dem Osten allgemein Übergang zu mäßiger bis guter Cumulusthermik, die jedoch besonders im Norden durch zeitweise Überentwicklungen mit Schauern, ab Mittag von Südwesten her durch Aufzug abschirmender Bewölkung beeinträchtigt und durch böigen Wind zerrissen sein wird. Samstag muss bei meist starker Bewölkung und im Norden und Westen zeitweiser Schauertätigkeit, sowie hier auch böigem Wind, mit eingeschränkten Thermikbedingungen gerechnet werden. Es kann sich daher meist nur schwache bis örtlich mäßige, nur im Südosten und nachmittags auch im Nordwesten bei zeitweisen Auflocke-rungen mäßige bis gute Cumulusthermik entwickeln.

4-Tage-Prognose Airfield Stapelburg Donnerstag bis Freitagmittag kein Flugbetrieb wegen zu starken Winds; Freitagnachmittag nachlassend, eventuell fliegbar; Samstag bis Mittag fliegbar (leider komplett ausgebucht), dann eventuell zu starker Wind; Sonntag tagsübeer auflebende Winde, abends wieder nachlassend
7-Tage-Prognose Airfield Stapelburg Montag bis Mittwoch durchwachsen aber fliegbar
7-Tage-Prognose Rammelsberg-Goslar erst ab Dienstag Nordwestwind in Sicht;

praktische Motorschirmschulung
Am Sonntag, 16.6.2013, startet der nächste Motorschirmkurs auf dem Airfield Stapelburg. Bis 05.07.2013 ist dann wieder Motorschirmschulung möglich.
Vom 28.-30.6. ist dann der Deutsche Motorschirmpokal in Ballenstedt und wir starten am 6.7. zu unserer Motorschirm- Deutschlandtour.
Wer an den Ausbildungen teilnehmen möchte, bitte im Büro nach freien Plätzen fragen oder eine mail schicken mailto:info@harzergss.de

DHV-Sicherheitstest, Folge 4, Ltf 1-2/EN B high end Schirme
Weitere 5 Gleitschirme, diesmal in der Einstufung Lf 1-2/ EN B, alle Schirme im sogenannten high end Level der Kategorie, wurden ausgiebig getestet. Steckt das drin, was drauf steht? Die zurückliegenden Tests haben gezeigt, dass selbst die untersten Kategorien nicht zwangsläufig "von alleine" fliegen und man (Frau) sich entspannt zurücklehnen kann. Zu jeder Einstufung gehört ein gewisses Maß an Training. Wer neben Job und Familie für den Flugsport wenig Zeit hat, ihn aber genießen will, sollte gar nicht erst über den Tellerrand der Kategorie 1 / EN A schielen. Holger ist mit seinem 1er gerade gestern hierin Annecy die Seerunde, also mal locker 30 km Strecke, geflogen und war auch immer an der Wolkenbasis.
Wer mehr Zeit für sein Hobby mit entsprechendem Training des Bodenhandlings und viel fliegen hat, der findet "sicher" in der Kategorie Ltf 1-2/EN B - low und high level - den passenden Partner.
Den Test findest Du hier

noch ein Hammerflug von Armin Harich
Als Armin am 23.5. seinen 164 km Dreiecksflug aus der Cottbuser-Winde flog, dachten wir nicht im Traum daran, dass er gleich kurz darauf auch noch von einem kleinen Hügel in Norddeutschland einen drauf legt. Aber am 6.6. startete Armin von Kella, einer 120 m hohen Hangkante bei Eschwege und flog mit seinem Skywalk Chilli 3 sagenhafte 217 km weit. Armin schrieb:
Hallo Knut, ich bin am letzten Donnerstag zum Streckenfliegen an den Kella Berg gefahren. Ich konnte mich kanpp 8 Stunden in der Luft halten und 218 km zurücklegen. Wie immer mit meinem geliebten Chili:Bericht, Bilder, ... ist nun alles online. Für den HarzCup habe ich mich auch mal angemeldet: http://www.xcontest.org/harzcup/pg-standard/ Meine knappen 3h Videorohmaterial von dem Tag kann ich gut für den geplanten Vortrag/Seminar im Winter nutzen. Es sollte also nicht langweilig werden. LG; Armin

 

Armin, herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. Wir freuen uns auf Deinen spannenden Vortrag im Winter bei uns im Harz. Und mit diesem Flug gewinnst Du sicher den HarzCup. Da gibt es als Hauptpreis einen Schnupperkurs in der Harzer Gleitschirmschule. Wird es nur der 2. Platz, dann gibt es den Gleitschirmrucksack von der Firma Skywalk J

 

Den Flug von Armin findest du hier. Unbedingt den Flugbericht von Armin lesen. Das ist spannend und sehr interessant.
Der Chilli 3 ist übrigens auch in dem obengenannten Test des DHV geprüft worden

 

unbedingt beachten! Flugbeschränkungsgebiete wegen des Hochwassers
Das BMVBS hat Gebiete mit Flugbeschränkungen entlang von Elbe und Donau eingerichtet. Prüfen Sie daher bitte sorgfältig die NOTAM-Lage bei Ihrer Flugvorbereitung! Auf einer Linie von Hamburg bis Dresden sind die Bürger massiv von der Hochwasserlage betroffen. Deshalbsind viele Versorgungs- und Hilfsflüge dort notwendig.
Motorschirmpiloten, die eventuell dort fliegen und fotografieren wollen, dürfen das nicht und die Informationen dazu gibt es entsprechend online. Unbedingt das Verbot einhalten, damit unser Flugsport weiterhin so freizügig in Deutschland  ausgeführt werden kann!!!!
Info der Deutschen Flugsicherung hier

Ein Gruß aus Annecy und die kleine Seerunde
Letzte Woche, als es in die Vorbereitung unserer Annecy-Tour ging, waren wir alle noch sehr skeptisch ob des Wetterberichts. Am Anreisetag dann tatsächlich Aufzug der Kaltfront mit ergiebigem Regen. Na, das fängt ja gut an. Und jeder der Teilnehmer hat natürlich seinen Laptop mit wlan mit. also wird wetter gemacht. Die Gesichter verfinstern sich. Es wird nach Auswegen gesucht. Wolfgang meint, dann fahren wir einfach nach Italien.
Halt stop! Mein Wetterbericht ist ganz anders. Dienstag geht es los. Und das gleich mal richtig. Zusammen mit Antoine, unserem Wirtsherr (zusammen mit seiner Frau Nadine betreibt er unsere Unterkunft, das Florimontane) recherchiere ich das Wetter. Das sieht gut aus. Und Stefan Hörmann, der in seinem Gleitsegelwetter die Region Westalpen mit den Savoien drin hat, gibt auch gute XC Prognosen. Also nutzen wir die Zeit und besuchen u.a. die Firma Sup Air, eine der führenden Gurtzeugschmieden. Clemont gibt uns einen Einblick in die Tests der Gurtzeug und in die neuesten Entwicklungen. Im Acro- und XC Bereich kommt jetzt ein Trennsystem, sodass der Pilot in einer Notsituation mit einem kleinen Gleitschirm weitefliegen kann. Und die leichte Bauweise von Gurtzeugen ist sehr wichtig, da viele Piloten mittlerweile auch die Berge ersteigen um Biwakflüge zu machen. Clemont selber trianiert gerade für die diesjährigen X-alps (Fliegen und laufen vom Dachstein bis nach Monaco). Und da wird jedes Gramm gespart. Seine Flugausrüstung wiegt wohl mal gerade etwas mehr als 5 kg.
Nachmittags bekommen wir von Antoine noch einen tollen Vortragund Film von seinem Flug mit Landung auf dem Mont Blanc im letzten Jahr. Das war selbst für einen Crack wie ihn ein unvergessliches Erlebnis.
Dienstag ist dann unser erster Flugtag. Fängt eigentlich besch... an, da der Himmel morgens noch zu ist, die Feuchte kondensiert und die Startplätze im Nebel liegen. Zu allem Überfluss ist die Auffahrtstraße nach Forclaz gesperrt. Also einmal rum um den See, rauf nach Montmin, warten bei gefühltem 12ten Kaffee. Und wenn man so in den Nebel schaut, dann kommen wieder alle möglichen Gedanken und vor allem Geschichten a la Kaptain Blaubär heraus. Andreas erzählt uns, wie der Begriff "Schwein gehabt" entstand.
"Also das war so: an Bord eines Schiffes früher waren immer Schweine. Wenn man sich verfahren hatte und nicht mehr wusste, wo das Land ist, dann schmiss man so ein Schwein ins Meer und das schwimmt instinktiv in Richtung Land! So wurden die Seeleute gerettet, also Schwein gehabt!" In Annecy auf dem See würde das wohl nicht funktionieren, jedenfalls nicht, wenn man das Schwein in der Mitte des Sees aussetzt. Da ist ja der Weg zum Ufer gleich. Das Schwein würde wohl wie ein Brummkreisel drehen und jämmerlich ersaufen.

Nur gut, dass die Sonne den Nebel auflutscht und wir endlich zum Startlatz können. Da ist bereits viel los. Eine ganze Gruppe Gebirgsjäger der französischen Armee ist da und trainiert Gleitschirmfliegen, solo und im Tandem. Antoine erklärt uns, dass die sogar nachts mit Nachtsichtgerät fliegen, also den Gleitschirm militärisch einsetzen.

Beeindruckend war der Start eines Rollstuhlfahrers, der als Passagier im Tandem mitgeflogen ist. Das Leben geht immer weiter und hat viele positive Seiten.

Wir setzen ihn aus Spaß am Fliegen ein und es geht ab in die Luft. Der Flughunger ist förmlich zu spüren. Selten haben Beverly und ich beim Briefing so lautes Hufescharren gehört, diesmal schon. Die wollen alle nur fliegen. Also nur das Wichtigste mit auf den Weg und ab in die Luft. Beverly filmt die Starts, manchmal auch Stunts. Die erste Runde zum Einstimmen ein Gleitflug, der aber schon fix thermisch unterwandert ist. Beim 2. und 3. Start dann aufgedreht und bis knapp 3 Stunden on air. Hans-Hermann wollte gar nicht mehr runter. Ronja, unser Fliegerküken, hatte bisher nur verlängerte Abgleiter. Und am Abend ihre ersten Stundeflüge. Sie war glücklich und musste mich erst mal ordentlich drücken. Als die Jungs kamen, um mich auch zu drücken, habe ich Reißaus genommen. Abends beim Abendbrot hat Holger seinen GoPro-Film gezeigt. Die Kamera läuft die ganze Zeit mit und liefert beeindruckende Bilder. Holger war mit Mike gleich am ersten Tag schon an  und über den Dents. Immer mit Funkkontakt hat er seinen Flug von Forclaz bis dorthin und zurück durchgegeben. Super. Beverly hat die Luftaufsicht gemacht, Ich bleib am Startplatz. Beverly hat zwischendurch immer wieder überm See ein kleines Acrotraining eingelegt um anschließend in der Thermik wieder aufzudrehen. So konnte sie Ronja und die anderen gut im Blick behalten. Abends waren alle happy, hatten sie doch teilweise noch nie so lange Thermikflüge erlebt.

Am Mittwoch waren die Wetterprognosen dann noch besser. Also morgens nach dem Frühstück wieder ein ausgiebiges Briefing und Besprechung der Flugmöglichkeiten. Das meistgenannte Wort: Seerunden!
Am Startplatz Forclaz angekommen herrscht noch thermische Flaute. Es geht dort immer erst gegen Mittag los, ist ja ein Nordwestflanke. Also einen schönen Einstimmungsflug über den See, Andreas muss sich mit seinem Mentor 3 noch anfreunden, nachdem er ihm Dienstag ordentlich um die Ohren geklappt ist.
Als wir wieder oben waren, war es bereits ordentlich thermisch, die Startbedingungen anspruchsvoll. Holger geht als erster raus, und nach und nach sind alle in der Luft. Da der Wind eine östlich Komponente hat, gehen manche Bärte sogar weit vor dem Gelände nach oben. Augen auf, dann sieht man an den anderen Piloten, ob man ins Sinken oder Steigen fliegt. Einige beherrschen den Rückwärtsstart sehr gut, was den Start erleichtert. Da Thermik immer auch etwas rumpelig in der Luft ist, fliegt ein Teil nach einiger Zeit zur Landewiese um mit Rainer, dem Herrn der Busse (Danke, Rainer), wieder hoch zu kommen. Mittlerweile sind Holger, Mike, Kai und Richard schon am Aufdrehen und schleichen sich so langsam in Richtung Zähne (Dents). Ich gehe als letzter der 2. Runde raus, nachdem Beverly und ich alle trotz der anspruchsvollen Startbedingungen sicher in die Luft bekommen haben. Beverly übernimmt den Startplatz, hat sich gestern ausgetobt.
Holger hatte bereits durchgegeben, dass er auf dem Weg zur anderen Seeseite sei, Kai und Richard im Schlepptau. Also bin ich fix hinterher. Die Thermik war sehr gut und das aufdrehen ging sehr schnell. Oft konnte man einfach im Geradeausflug steigen. Mike kam hinter mir her. Bei den Lanfonts, dem mittleren Bereich der Bergkette war es anfangs sehr ruppig um dann in Thermik ohne kreise einfach so nach oben geschoben zu werden. Schnell noch ein paar Fotos gemacht und weiter. Beim nächsten Thermikkreis dann Begegnung mit einem Segelflieger. Wieder ein Foto, kurz gewunken und weiter. Die anderen waren ja schon drüben am Roc de Beuffe. Diesen Sattel reitet man fast nur im Steigflug rauf. Außer Mike, der den Anschluss irgendwie verpasste. Also kämpfen und als die Höhe sich verbraucht ins Tal. Da findet er aber wieder Anschluß, obwohl, wie er sagt, den Kühen schon auf den Ar... geschaut hat. Vielleicht hat er ja nach einer neuen Freundin Ausschau gehalten. Holger war jetzt am Ende des Roc de Beuffe angekommen und kam wieder zurück. Ich bin nach Dussard und zur Landung. Leider war der Imbiss unten doch noch nicht auf. Sonach und nach kamen alle zum Landeplatz. Nur nicht Kai. Der hat gleich noch eine Seerunde durchgeführt. Nach der Landung ließ ich mich dann auch mal von den Kerlen drücken. Die Seerunde war in Sack und Tüten, und das schon am 2. Tag, was sonst erst immer am Ende der Tour gelingt.
Und Hans-Hermann war immer noch in der Luft. Mehr als drei Stunden. Uta war über den Dents und meldete sich mit zarter Stimme, wie schön es dort sei und das sie von dort dann auch in Planfait landen geht. Nach der Landung ne SMS: "Höre nix von Euch. Funke jetzt alle. Gehe zum Hotel!" Ja, konntest ja auch nix hören und logisch, dass die Funke alle ist. Warst ja nach dem Funkspruch, dass Du bei den Zähnen bist, auf Dauersenden. Wir konnten jedenfalls immer schön mithören, wie das Piepen des Varios Steigen vermittelt hat. Sinken gab es fast gar nicht.
Beverly hatte zwischenzeitlich alle in der Luft. Und als die letzten zur Landung kamen, war am Landeplatz bereits Bergwind. Ein toller Tag ging zu Ende, das Grinsen haben alle mit ins Bett genommen. Auf Stube 7 8das Tollhaus von Rainer, Henning und Uta) soll wieder der Rotwein geflossen sein. Mit nem breiten Grinsen lässt sich ein Glas auch viel leichter an den Mund führen und es passt viel mehr rein.

Mal sehen, was der Tag heute bringt. Das Glück ist ja schon fast vollkommen.
Fliegen in Annecy ist geil!

Bildergalerie hier klicken

... ein schönes Wochenende wünscht Euch Euer Knut Jäger



















































Und wer die letzte Newsletter noch nicht gelesen hat, hier noch mal der Link: - Newsletter-Archiv

Abmelden: http://www.4ox.de/sendstudionx/unsubscribe.php?M=5654&N=&L=3&C=73bda62e690eca2115e7de45786e7a0b

Sollte die News nicht richtig angezeigt werden: http://www.4ox.de/sendstudionx/display.php?M=5654&C=73bda62e690eca2115e7de45786e7a0b&L=3&N=976

Bankverbindung: Stadtsparkasse Goslar - Blz.: 268 500 01 - Konto 40 003 154 - www.paracenter.de