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Unsere Parter:


































































News – 20 / 2013 Pfingstwetter; Alpenkurs; Motorschirmpraxis; Aktion Basis Gps; Video Fahr mit uns; Gruß aus Slowenien

Übersicht

·         Pfingstwetter und Wochenprognose

·         nächste alpine Höhenschulung / Alpenausfahrt

·         nächste Motorschirmpraxis

·         nicht vergessen: Doppelsitzerlizenz erneuern, Theorieprüfungen checken

·         Flugfestival Kössen leider wieder abgesagt

·         highlight: Deutscher Motorschirmpokal

·         Aktion verlängert: Bräuniger Basis Gps noch zum Aktionspreis erhältlich

·         Video: trau Dich, fahr mit uns

·         ein Gruß aus Slowenien

 

Pfingstwetter und Wochenprognose
Sorry, irgendwie sind wir froh, dass wir jetzt aktuell eine Woche in Slowenien sind (siehe unten) . Das Wetter daheim war doch eher Aprilwetter und kommt jetzt mit Labilität und Gewittern mit teils heftigen Niederschlägen zum Wochenende zu uns nach Deutschland. Die Eisheiligen haben noch mal die Temperaturen abkühlen lassen, und die Wettergrenze eines ausgeprägten, feuchten Warmluftsektors über dem Mittelmeer kollidiert genau über Deutsch-land mit einer Kaltluftzufuhr von Skandinavien bis nach Spanien (Satellitenbild). Bitte sehr wachsam sein, wenn du fliegen gehst. Manches Gewitter kommt schneller, als du denkst. Wer hoch fliegt braucht lange, bis er unten ist. Da kann viel Wetter Einfluss nehmen.

Wir sind am Pfingstwochenende im Einsatz. Wer in der Höhenschulung und für´s Wochen-ende angemeldet ist und noch keine A-Theorie oder für die Motorschulung noch nicht Teil 1 der Motorschirmtheorie hat, sollte unbedingt kommen. Wir planen für die nicht fliegbaren Phasen sofort in die Theorie einzusteigen, damit das Wochenende optimal genutzt werden kann. Also Lehrbuch und Ausbildungsnachweis nicht vergessen.

Wer bereits die Theorie hat, sollte sich morgens über das aktuelle Wetter informieren. Ruf die Hotline an 05322 1415 oder im Shop zu den Öffnungszeiten 05321 43737.

Allgemeine Wetterlage:
An den kommenden Tagen sorgt ein Höhentief über Westeuropa für unbeständiges Wetter.
Am Freitag erstreckt sich eine Tiefdruckrinne von der Elbmündung bis zum Bayerischen Wald. Eine Luftmassengrenze verläuft ebenfalls diagonal von Nordwesten nach Südosten und trennt labil geschichtete Warmluft im Osten von kühler und wolkenreicher Luft im Westen (Labilität = wenn sich ein Luftpaket nach einer kleinen Auslenkung aus seiner Ausgangslage immer weiter von dieser entfernt, die Hebungsluft gleicht sich nicht mit der geschichteten Luftmasse aus und reicht deshalb sehr hoch; Gewittergefahr)).
Besonders im Bereich der Tiefdruckrinne und nordöstlich davon ist mit starken konvektiven Entwicklungen (Hebungsvorgänge) zu rechnen. Am Samstag wird weiterhin feuchtlabile Warmluft aus Süden bzw. Südosten nach Deutschland herangeführt. Eine Tiefdruckrinne liegt nun über der Nordhälfte Deutschlands. Hier ist wiederum mit konvektiven Umlagerungen zu rechnen. In der Mitte und im Süden stellt sich im Tagesverlauf schwacher Zwischenhoch-einfluss ein. Am Nachmittag und Abend setzen auch im Südwesten wieder konvektive Prozesse ein. Am Sonntag bildet sich über dem Nordwesten Frankreichs ein Sturmtief aus, das im Westen Deutschlands für einen kräftigen Luftdruckgradienten (deutlicher Druckunterschied zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten = starker Wind) sorgt. Auf dessen Vorderseite fließt mit süd- bis südwestlicher Strömung eine wolkenreiche und labil geschichtete Luftmasse ein, die im Westen kühl und im Osten wärmer ist. Am Nachmittag werden erneut konvektive Entwicklungen in weiten Teilen Deutschlands erwartet.

Wolken und Niederschlag: 
Am Freitag anfangs verbreitet mittelhohe Schichtquellbewölkung. Darüber gebietsweise CI-Felder (Eiswolken/Schleierwolke in Höhen von 5000 m und mehr). Im Südwesten Niedersachsens morgens verbreitet Dunstfelder, die sich bis zum Mittag allmählich auflösen. Im äußersten Südwesten geschlossene frontale Schichtquellbewölkung und gebietsweise leichter Regen. Hierbei sinken die Wolkenuntergrenzen auf 600 bis 900 FT AGL (Fuß über Meeresspiegel - Fuß x 3 plus 10 % = Meter) ab. Diese Niederschläge verlagern sich bis zum Abend nur sehr zögerlich nordostwärts. Nordöstlich dieses Niederschlagsgebiets, etwa
nordöstlich einer Linie Harz - Emden, bilden sich ab dem Mittag Gewitterwolken (CB = Cumulusnimbus) aus, dabei aufkommende Schauer sowie Gewitter, die bis in die erste Nachthälfte andauern. Vor allem in Gewitternähe Gefahr von Böen um 25 KT. Lediglich im nordöstlichen Brandenburg und dem östlichen Mecklenburg-Vorpommern bleibt es
niederschlagsfrei. Im Regen und im Schauer gehen die Sichten auf zurück. Samstag nördlich einer Linie Cuxhaven - Berlin zunächst dichte Schichtquellbewölkung. Im Laufe des Vormittags bilden sich hier örtlich CB mit aus, dabei einzelne aufkommende Schauer und Gewitter mit absinkenden Wolkenuntergrenzen. Später hier wie zuvor schon südlich oben
genannter Linie Übergang in geschlossene frontale Schichtquellbewölkung und gebietsweise leichtem Regen oder Sprühregen, teils schauerartig verstärkt. Diese Bedingungen verlagern sich unter leichter Abschwächung langsam nordostwärts und liegen bis zum Mittag etwa
nordöstlich einer Linie Wesermündung - Berlin. Im Laufe des Nachmittags verlagern sich die Niederschläge weiter Richtung Norden und ziehen bis zum Abend ab. Rückseitig davon örtlich Bildung von Quellbewölkung. Im äußersten Südwesten erneut aufkommende Schauer bei absinkenden Wolkenuntergrenzen. Am Sonntag zunächst nordöstlich der Elbe aufge-lockerte mittelhohe Schichtquellbewölkung, südlich dieser Linie verdichtend. Im Tages-verlauf gebietsweise Bildung von TCU und CB (In der Luftfahrt werden Cumulus congestus auch als Towering Cumulus (TCU) bezeichnet - man erkennt sie an massig aufgeblähten Gipfeln und scharfen Umrissen, wobei die Wolke auf Grund starker Konvektionsströme in Höhen bis zu 6 km reicht, so dass CU vom Erdboden aus höher als breit erscheint. Eine nachhaltige Wetterverschlechterung mit Schauern und Windböen ist in Mitteleuropa binnen weniger Stunden zu erwarten, wenn Congestuswolken aus südwestlicher Richtung heranziehen. Sie können die Vorstufe eines Cumulonimbus (Cb) sein), und aufkommende Schauer und Gewitter.

Windvorhersage:
Am Freitag aus Südost, nordöstlich der Elbe mit 10 bis 15 Knoten, im übrigen Bereich 4 bis 8 Knoten. Im Westen Niedersachsens und in NRW variabler Wind um 3 Knoten, bis zum Abend auf Nordwest bis West drehend und auf 5 bis 8 Knoten ansteigend. Am Samstag aus Südwest mit 6 bis 8 Knoten, im Nordwesten Niedersachsens 10 bis 15 Knoten. In Mecklenburg-Vorpommern zunächst Wind aus Südost mit 5 bis 7 Knoten. Bis zum Abend Windabnahme auf 3 bis 5 Knoten aus variablen Richtungen. Sonntag Wind aus Ost bis Nordost mit 8 bis 10 Knoten, im äußersten Nordwesten 10 bis 15 Knoten. Bis zum Abend schwächt sich der Wind unter Drehung auf Südwest etwas ab, Geschwindigkeiten dann 4 bis 8 Knoten. Lediglich im äußersten Norden und Nordosten weiterhin Wind aus Nordost, Geschwindigkeiten hier 12 bis 20 Knoten.

Thermikvorhersage:
Am Freitag lediglich im Nordosten bis zum frühen Nachmittag mäßige Thermik, nach Osten hin zunehmend blau, Arbeitshöhen um 1200 m, ab Nachmittag durch Überentwicklungen gestört. Am Samstag lediglich im Süden Niedersachsens und dem äußersten Osten NRWs mäßige Thermik mit Basis bei 1100 m. Am Sonntag aufgrund von verbreiteten Abschirmungen und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.

4-Tage-Prognose Airfield Stapelburg - Samstag voraussichtlich anfangs regnerisch, dann  windig; Sonntag eher gut, eventuell ab Mittag Regen, Montag regnerisch; Dienstag bester Tag
7-Tage-Prognose Airfield Stapelburg ab Mittwoch sehr windig
7-Tage-Prognose Rammelsberg-Goslar Freitagnachmittag Nordwestwind, zum Abend hin regnerisch; Folgetage gewittrig, kurzfristig Nordwestwinde möglich, aber sehr wachsam sein, wenn du fliegst;
10 Tage Prognose auf Msn-Wetter:
Stapelburg und Goslar
täglich kostenloser Segelflugwetterbericht des DWD - unbedingt die Hinweise des DWD beachten

nächste alpine Höhenschulung / Alpenausfahrt - nur noch Plätze im Juni und August
Die Saison läuft auf vollen Touren. Gerade waren wir zu unserer ersten alpinen Höhenschulung / Alpenausfahrt in Andelsbuch. Flugschüler, die den Grundkurs erfolgreich absolviert haben, erleben dort ihre ersten alpinen Bergstarts mit Höhensdifferenzen zwischen 800 und 1000 m. Scheininhaber genießen die sanfte Thermikatmosphäre von Andelsbuch. Das weite Tal hat meist wenig Talwind. Und da der sogenannte bayrische Wind nahezu konstant die Luftmasse von Norden her an den Berg schaufelt können wir oft bis Sonnenuntergang fliegen.
Hier 2 Stimmen zur letzten Tour:
Hans-Martin Fuhrmann:
Hallo Knut, danke noch einmal für die herrlichen Tage in Andelsbuch. Der Kurs hat mir sehr gut gefallen und sehr viel für mein Fliegen (nun auch mit Hangstart) gebracht. Gerade eure Fachkompetenz bei den Besprechungen zu Beginn und am Ende der Flugzeiten sind echt wertvoll. Als Neuling in den Bergen habe ich da sehr viel profitieren können. Und die Infos zwischendurch (Flugtechnik, Wettergeschehen, Startplätze, allgemeines,....) machen solch eine Reise zu einem echten Erlebnis. Auch euren menschlichen Umgang empfand ich als angenehm, herausfordernd und motivierend. Jeder hört natürlich alles mit seinen eigenen Ohren, aber für mich war es eine sehr gute Sache, die natürlich Lust auf mehr macht. Und dass ihr jeweils auch aus eurem Fliegerleben erzählt habt, macht die Sache natürlich noch bunter. Nochmals vielen Dank! Dir noch eine gute Zeit in Slowenien. Grüße von Hans-Martin

Dr. Albrecht Kottmayer: Lieber Knut ! Andelsbuch im Mai war ein tolles Fliegererlebnis -und das lag nicht nur am sonnigen Wetter! Die professionelle Betreuung, auch von Heinrich und Bernd, trugen zu einem gelungenen Urlaub bei ,in dem Spaß und persönliche fliegerische Weiterentwicklung nicht zu kurz kamen ! Vielen Dank ! Herzliche Grüße aus Ostfriesland Albrecht

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen. Da sehen wir unsere Arbeit belohnt. 
Leider haben wir nur noch im Juni- und im August/Septemberkurs Plätze frei.
16.06. - 23.06.2013
31.08. - 07.09.2013
Info zur Tour hier klicken
aktuelle Bildergalerie hier klicken
Anmeldung: mailto: info@harzergss.de

Nächste Motorschirm-Praxisschulung
Am Sonntag bin ich wieder aus Slowenien zurück. Dann geht es mit der Motorschirmpraxis auf dem Airfield Stapelburg weiter.
Vom 19.5. bis 07.06.2013 und vom 16.06. - 27.06.2013 ist Schulung und Prüfungsvor-bereitung für Rucksackmotor, leichtes und schweres Trike / Doppelsitzerschulung möglich. Vom 28.06. - 30.06.2013 wollen wir mit euch zum Deutschen Motorschirmpokal nach Ballenstedt (siehe unten).
Anmeldung: mailto:info@harzergss.de oder 05322 1415

Nicht vergessen: Doppelsitzerlizenz erneuern - Theorieprüfungen prüfen
Wir möchten euch erneut darauf hinweisen, dass die Doppelsitzerlizenz für Gleitschirm-piloten alle 3 Jahre durch einen Überprüfungsflug verlängert werden muss. Ihr könnt dies bei uns an der Winde oder in den Alpen machen. Falls keine eigene Ausrüstung vorhanden ist, kann diese gemietet werden. Wer 24 Monate nicht geflogen ist, muss eine Nachschulung machen oder eine Prüfungsflug ablegen.
Wer bereits eine Theorieprüfung - egal ob Gleitschirm oder Motorschirm - abgelegt hat, muss sein praktische Prüfung zur Lizenz innerhalb von 24 Monaten durchführen. ansonsten muss die Theorieprüfung wiederholt werden.
Das ist unnötig und koste Geld. Um das zu sparen, einfach mal in den Ausbildungsnachweis schauen. Da steht die abgenommene Theorieprüfung drin.
Bei Rückfragen sind wir gerne für Euch da.

Flugfestival Kössen - leider wieder abgesagt
Da das Pfingstwochenende in Österreich verregnet sein wird, ist das Super-Paragliding-Festival verschoben worden. ein Termin für den Sommer wird gesucht und bekanntgegeben.
Info hier klicken

jetzt schon vormerken: Deutscher Motorschirmpokal in Ballenstedt
Nach einer Pause im Vorjahr ist es wieder soweit, der DMP geht vom 28. bis 30. Juni in eine neue Runde. Austragungsort ist wie in den Vorjahren der großflächige Verkehrslandeplatz in Ballenstedt, am Rand des Harzes. Eine Anreise, unabhängig ob mit dem UL oder dem Auto, lohnt in jedem Fall. Denn neben den eventuell eigenen fliegerischen Aktivitäten und dem Informationsaustausch mit Gleichgesinnten, lohnen der kostenlose Besuch der Outdoor-Messe (inkl. Gebrauchtmarkt), der Flugvorführungen oder der abendlichen Veranstaltungen.
Mehr Info hier klicken
Übrigens ist Ballenstedt unser Trainingsareal für Motorschirmpiloten, die Überlandflüge trainieren. Start in Stapelburg und dann 42,2 km Flugstrecke am Harzrand vorbei am Hexentanzplatz. So einen Streckenflug wollen wir mit euch dann natürlich auch zum Deutschen Motorschirmpokal durchführen. Unsere Partner von Fresh Breeze, Nirvana, Miniplane sind natürlich auch vor Ort.  Das Zelt zum Übernachten könnt ihr mitnehmen. Dann macht die Party richtig Spaß.

Aktion verlängert - Top Fluginstrument Bräuniger Basis Gps noch zum Aktionspreis
Die große Nachfrage ist Dein Vorteil. Die Aktion für das Basis Gps wurde von Bräuniger verlängert.
Die besten Fluginstrumente entwickelt und baut seit vielen Jahren für den Gleitschirm-, Motorschirm-, Drachenflug-, UL- und Ballonbereich ja auch für Fallschirmspringer die Firma Bräuniger. Bereits frühzeitig hat Bräuniger erkannt, dass ein vollwertiges Fluginstrument unbedingt ein GPS integriert haben muss. Das IQ Basis GPS bietet hier optimale, ausgereifte Technik. Das haben wir jetzt auch wieder bei unserem Thermik- & Streckenflugseminar in Slowenien gemerkt. Manchmal ging die Vorwärtsfahrt auf 6 bis 8 km/h runter. Das muss man prüfen können, um nicht über flachen Hängen zu verhungern oder in Tälern in der Düse eingekesselt zu sein.
Und damit jeder Pilot seine Groundspeed  kennt, weiß, wohin es geht, die Thermikquelle angezeigt bekommt, hat Bräuniger sein Spitzenprodukt zu einem sehr attraktiven Frühjahrspreis angeboten. Und wir legen noch ein T-Shirt "Fliegen ist geil" (jetzt auch im Damenschnitt in den Frühlingsfarben fuchsia oder kelly green oder traditionell black) oben drauf.
Info siehe pdf
Preis inklusive T-Shirt: 349.- €
Bestellung:
mailto:info@harzergss.de

Video: trau dich - fahr mit uns
Wir bieten euch bei allen unseren Ausfahrten und Schulungstouren eine Mitfahrgelegenheit im Schulbus. Damit ihr seht, dass wir Euch seriös und sicher an das Ziel bringen, haben wir ein einmaliges Video der vorletzten Reisegruppe von unserer Fluglehrerin Sabine erhalten. Unbedingt ansehen, dann fällt die Entscheidung von ganz allein.
Video hier klicken

Ein Gruß aus Slowenien vom Lijak und Kobala
Direkt von Andelsbuch ging es mit der nächsten Gruppe nach Slowenien. Eines unserer vielen Reisehighlight für Scheininhaber. Thermik- und Streckenfliegen im Soccatal, wo wir vom Kobala bei Tolmin und am Lijak mit Blick auf die Adria bei Nova Gorica fliegen. Für einige der Gruppe sind es die ersten Thermik- und Streckenflüge. Deshalb wird natürlich vorab eine genaue Geländeeinweisung durchgeführt. Täglich wird mit einem ausführlichen Wetterbriefing das optimale Gelände für den Tag erkundet. Bei unseren Gastgebern Sabine und Wolfgang haben wir kostenloses WLAN, was die Arbeit sehr erleichtert. Nach einem guten Frühstück geht es los. Am ersten Tag haben wir die durchwachsene Wetterlage genutzt und erst mal den Landeplatz von Tolmin und die Geländestruktur besprochen, den Bergrücken nach Kobarid Richtung Stol angeschaut und schon die ersten Tipps gegeben, wo die besten Thermikbärte, sogenannte Hausbärte, zu erwarten sind. Burki Martens hat hierzu auch in seinem Streckenflugbuch genau Gebietstipps abgegeben. Anschließend haben wir gleich noch eine runde Bodenhandling eingebaut, um nach der Winterpause a bisserl Gefühl für den Gleitschirm zurückzubringen.
Stefan Hörmann, der täglich das http://www.gleitsegelwetter.de/ (gezielte Prognose für die Nord- und Südalpen für Streckenflieger-  kostenpflichtig) veröffentlich,  habe ich vor der Tour kontaktiert und ihn gebeten, mir für die Flugwoche doch eine tägliche Prognose für Slowenien mit einzubauen. Das hat Stefan auch getan. Super, vielen Dank. So hat Stefan für Montag bis Mittwoch sehr gute Flugmöglichkeiten prognostiziert. Gute Basishöhen ermöglichten unsere Flugerlebnisse am Lijak und Kobala. Für den Montag haben wir uns für den Lijak entschieden, um uns gut auf die Thermik einzustellen. Nach der Landeplatzbesprechung und Begrüßung durch Igor, der einen Imbiß direkt am Landeplatz mit Webcam auf den Startplatz hat, ging es zum Startplatz. Der Wind stand bereits leicht an und die thermischen Ablösungen wurden von Minute zu Minute besser. Eine(r) nach dem anderen wurden von Sabine und mir in die Luft gehievt. Die meisten konnten gleich oben bleiben. Die anderen wurden am Landplatz vom Herrn der Busse, Rainer, wieder nach oben gebracht. Sabine und ich gingen dann auch in die Luft. Sabine, unsere frisch gebackene Fluglehrerin, hat aufgedreht und ist a bisserl auf Strecke gegangen. Etwas mehr als 20 km. Da war es egal, dass Sie nach der Landung, der starke Südwestwind ließ einen Rückflug nicht zu, trampen musste. Ich war auch kurz unterwegs, bleib aber in der Nähe, um mit der Gruppe wieder zum 2. Flug nach oben zu fahren. Stefan war da immer noch in der Luft, musste aber wohl oder übel nach fast 4 Stunden landen. Beim 2. Flug hat er dann gleich noch mal gute 2 Stunden hinterher geflogen.
Steigerung möglich? Klar! Gestern hat Stefan fast 7 Stunden den Lijak zu seinem Parkplatz erklärt. A bisserl nach links, a bisserl nach rechts. Hauptsache, keiner nimmt ihm den Aufwind weg. Segelflieger trauen sich gar nicht erst in seine Nähe. Frage an Stefan heute morgen: " Na, haste einen wunden Hintern vom langen sitzen?" "Ja, aber schon eingecremt!"
Wie ihr seht, waren wir gestern wieder am Lijak. Und das war gut so. Inneralpin war es doch bereits recht windig (Stefan hatte das auch prognostiziert), so dass wir am Lijak entsprechend thermisch und dynamisch ungestört fliegen konnten. Nur die Vorwärtsfahrt musste ab und zu überprüft werden, da der Wind aus Südwest in Verbindung mit der Thermik recht dynamisch am Hang anstand. Manchmal ging es nur mit 6 bis 8 km/h wieder vorwärts. Also den Beschleuniger unter die Füße, wie Heinz uns informierte, und dann ging es doch wieder vor bis an die Kante. Die Basis der Thermik lag so bei 1400 m. kurzfristig sank sie um 100 m ab, sl es im Hintergrund labiler wurde und kalte Luft reinkam. Das löste sich aber wieder auf und Sabine hat dann als letzte unserer Gruppe das Licht schon mal gedimmt. Ein sehr ergiebiger Tag. Alle sind bald 2 und mehr Stunden in der Luft gewesen. Die Flugtechniken und das Lenken mit dem Popometer wurde immer besser. Habe ich bei Michaela ein paar Freudentränen gesehen? Beim Flug am Kobala waren doch auch schon leicht feuchte Augen.
Sie ist auch oberhappy, dass sie den Icaro Cyber TE fliegt. Insbesondere, weil auch der aktuelle Test des Dhv der EN A / Ltf 1 Schirme so positiv abgeschlossen hat (Nova Susi und Icaro Cyber TE sind absolute Spitze - Probefliegen in der Harzer Gss natürlich möglich). Da ist auch Mental die Sicherheit integriert. Und wie immer nach Landung erst mal ein Landebier bei Igor und dann zum Essen. Das leibliche Wohl ist genauso wichtig, wie das fliegerische Wohlgefühl.

Und am Dienstag haben wir uns den Kobala bei Tolmin mit seinen knapp 900 m Höhen-differenz ausgeguckt. Die Prognosen waren auch dank Stefan erneut sehr gut. Die Basis war allerdings nicht mehr so hoch, wie am Vortage. Olli Rössler, der bereits seit 3 Wochen im Soccatal seine Streckenflugseminare hält, hatte am Vortage mit der Fortgeschrittenengruppe Flüge bis 100 km bei Basishöhen bis fast 3000 m erreicht. Unsere Basis am Lijak war bei ca. 2000 m.

Oben am Kobala Wind aus West. Und da wir noch nicht gleich mit Thermik gerechnet haben, wollten wir eigentlich erst mal nur einen Gleitflug machen. Als einige der Piloten in der Luft waren, ging Pucki mit seinem Nova Ion an den Start. Aufgezogen, angebremst, abgehoben, ab nach Süd und ab nach oben. Da staunten wir nicht schlecht. Pucki markiert den Thermikbart für die anderen, die jetzt starten. Nach und nach sind alle in der Luft. Sabine filmt die Starts, manchmal auch Stunts. Das meist gerufene Wort der Fluglehrer "anbremsen". Hier verliert, wer nicht anbremst. Pucki lässt allen noch genug Thermik über, sodass alle aufdrehen. Auch Laura, unser Fliegerküken, mit ihrem Mescal 2. Gerade seit knapp einem Jahr den A-Schein und nach der Winterpause noch gar nicht in der Luft gewesen, dreht auf, wie ein alter Thermikhase. Kai, ihr Freund und Ligapilot, hatte sich für den Stol entschieden, um eine etwas größere Strecke zu fliegen. Am Kobala wurde die Thermik immer besser und so ging es an die Basis, die so bei 1700 - 188 m lag, am Stol bei knapp 2000 m. Andreas, mit seinem (meinem) Mentor 3 nutze die noch schwache Thermik und hat sich als erster nach Kobarid aufgemacht. Egon, mit dem Skywalk Chilli 3 hat erst mal rund um den Kobala die Thermik genutzt und ist dann mit guter Höhe auch Richtung Kobarid geflogen. Da der Wind aus West-Nordwest kam, war das gar nicht so leicht, blies der Wind den Piloten doch entgegen. Laura hat sich gleich mal angeschlossen und ist immer meinen Tipps gefolgt, doch die Bärte länger auszufliegen. Das Benzin des Fliegers ist Höhe. Als Egon und Laura den Talsprung zur Kette nach Kobarid geschafft hatten, ging es allerdings zäh voran, sodass beide sich entschieden, doch Richtung Landeplatz zu fliegen. Und just auf dem Weg nach dort kam der wichtige Bart. Beide drehen ein und es geht zurück an die Kette. "Laura, wollen wir es versuchen?" fragt Egon über Funk und Laura stimmt freudig zu. Und nach einiger Zeit war dann auch kein Funkkontakt mehr. Nach einiger Zeit kam Kai vom Stol angeflogen. "Laura ist nicht mehr hier, die ist nach Kobarid unterwegs", gebe ich ihm die Info. Also fliegt Kai noch ein Stück Richtung Lijak um dann wieder nach Kobarid zurückzufliegen. Immer mal wieder der Versuch, Funkkontakt zu bekommen, gelingt das dann in Kobarid, wo Laura zwischenzeitlich angekommen ist. Ihr erster Streckenflug von 21 km. Wahnsinn. wir gratulieren ganz herzlich. Kai hat dann seinen Streckenflug auch in Kobarid beendet, und auf nen Hunderter verzichtet. Die Liebe macht´s. Da ist der Streckenflug Nebensache. Waren aber immer noch 53 km. Und Laura konnte ihre Erlebnisse gleich frisch erzählen.
Lauras Flug hier klicken
 Egon war zwischenzeitlich wieder zurück in Tolmin. Über die Mittagszeit wurde dann die Thermik so stark, dass wir nicht mehr starten konnten. Um 17 Uhr noch Böen über 30 km/h. Aber dann ließ der Wind langsam nach. Ich bin raus und habe geprüft, wie die Thermik ist. Noch recht ruppig aber sehr gut. Ne knappe Stunde später ging es dann für alle in die Luft. Fliegen bis Sonnenuntergang. Herz was willst du mehr. Man, was für Flugtage. Da macht es gar nichts, dass wir heute den ersten Regentag haben. Alle haben super Flüge, lange Flüge, Thermikflüge in der Tasche bzw im Bordcomputer und heute alles in den DHV-XC gemeldet. Am Samstag soll es vielleicht noch mal passen. Aber zu toppen ist die Woche jetzt schon nicht mehr.

Und in Kultur haben wir auch noch gemacht. Die Marienkirche von Svenska Gora haben wir besucht. Das ist auch immer ein Highlight, liegt sie doch hoch oben über Nova Goriza. die Kirche aus dem 15ten Jahrhundert wurde mehrfach zerstört und immer wieder aufgebaut. Eine Straße mit 18% Steigung führt nach oben. Einem Bauernmädchen war die Jungfrau Maria erschienen. Das Soccatal - ein echtes Erlebnis.
Fliegen in Slowenien ist geil!
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... und jetzt ist wie immer Schluss.
 Ein schönes Pfingstwochenende wünscht Euch Euer Knut Jäger
P.S.: und so nebenbei im Fernsehen lief heute bei Soko Kitzbühl eine Verfolgungsjagd im Gleitschirm mit Absprung eines Fallschirmspringers aus dem Tandem.



















































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