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Unsere Parter:


































































News – 52 / 2013 Jahresabschlussgedanken


Mein persönlicher Jahresrückblick

365 Tage gehen doch viel schneller vorbei, als ich dachte. Oder hat da jemand an der Uhr gedreht? Läuft sie jetzt schneller? Sei es wie es sei, das Jahr ist fast vorbei. Und wie immer, wenn man zurück blickt, ist so ein Jahr von Glück, Freude und Wohlbefinden aber auch von Enttäuschung, Traurigkeit und Wut geprägt.

Wir schauen wieder auf ein sehr erfolgreiches, das 26. Jahr der Harzer Gleitschirmschule, zurück. Jede Woche haben wir in Wort und Bild von den Aktivitäten und Angeboten der Harzer GSS in unseren News berichtet.

Alle Gleitschirmreisen, Alpenschulungen und Fortbildungen waren ausgebucht. Die Motorschirmabteilung hat mächtig am Gasgriff gedreht. Besondere Highlights waren die Deutschlandtouren, die uns vorbei an Mosel und Rhein bis an den südlichsten Zipfel Deutschlands brachte, und bei Tour 2 rund um Berlin bis knapp vor die "Oschtsee" bei Wismar. Eigentlich wollte ich den Kollegen von der Soko Wismar einen Besuch abstatten, aber kurz vor dem Ziel hat uns ja der Wind gegroundet.

Die Gleitschirmtouren starteten wie immer mit Ski & Fly, wo bei der Zillertaltour sogar schon Streckenflüge bis fast 30 km absolviert wurden. Bassano und Andelsbuch sind die optimalen Spots für unsere Newcomer, die dort ihre ersten alpinen Höhenflüge machen. Die Reisehighlights sind so vielschichtig, dass wahrscheinlich jeder Gleitschirmflieger sowohl nach Slowenien und Annecy, aber auch in die Dolomiten, rund um den Achensee oder in die Türkei mit will. Aber das lassen Zeit und wohl auch Geldbeutel nicht zu.  Für 2014 sind aber alle Touren wieder im Angebot und jeder kann sich seine Wunschtour aussuchen.

Auf dem  Airfield war bei passendem Wetter nahezu täglich Flugbetrieb. Unsere Schweizer Freunde Martina und Christian hatten sich sogar eine kleine Ponderosa gebaut und die Alpenatmosphäre beim Alphornblasen in den Harz getragen.

Gute Stimmung und Spaß standen wie immer bei allen Aktionen im Vordergrund, da stört auch schlechtes Wetter nicht wirklich. Die Damen schweben  immer mehr über den Harz und machen den Brockenhexen Konkurrenz. Am Startplatz wurde sogar getanzt. Und die Jugend ist auf dem Vormarsch. Unsere Youngster Florian, Hendrik und Clemens konnten feststellen, das ihnen gut und gerne 67 Jahre Flugjahre bevorstehen, wenn sie wie "old boy" Joachim dann auch noch Spaß und Erfüllung beim Gleitschirmfliegen finden. Vielleicht werden dann Begriffe analog zur Ehe kreiert, sowas wie Silbermöwe (Silberhochzeit) und Goldkelchen (goldene Hochzeit).

Der Jahresabschluss mit Stargast Armin Harich machte das Jahr rund und schaffte gleichzeitig den Ausblick auf 2014. Es gibt keinen Stillstand, das  war auch von unseren Freunden von Fresh Breeze die Parole, die für 2014 das Projekt Flugauto und  "Xcitor light mit einem Wankelmotor" angehen.  

Jetzt ist die Winterruhe auf dem Airfield und bei uns in der Flugschule eingekehrt, aber keinesfalls Stillstand. Die Fortbildungen wie Retterwurftraining/Selbstpackerkurse (leider auch schon wieder ausgebucht)und Theorieblocks zum B-Schein und zur Motorlizenz füllen die Wintermonate aus.

Und alles ist nur möglich, wenn ein starkes Team bei einer starken Flugschule am Werk ist. Da wurde die Lücke, die kurzfristig und überraschend im Mitarbeiterstab entstand, mehr als geschlossen.  

Und wenn du noch ein bisschen Inspiration benötigst, einfach mal die Fotogalerien anklicken. Da findest Du das Flugjahr der Harzer Gleitschirmschule in Wort und Bild dokumentiert.

Das war meine persönliche Abteilung Glück, Freude und Wohlbefinden.

Und die Abteilung  Enttäuschung, Traurigkeit und Wut wird Jahr für Jahr immer mehr geprägt durch die Intoleranz und Zerstörungswut der vermeintlichen Weltverbesserer. Oft stellt sich dabei heraus, dass gerade die, die am meisten mit dem Finger auf andere zeigen, selbst den größten Dreck am Stecken haben.

Meine größte Wut empfand ich, als die Nachricht vom Tod des Goslarer Arztes Kai Stietenroth bekannt wurde. Gestorben bei einem Anschlag der Al Quaida im Jemen. Wie pervers ist es, die zu töten oder zu entführen, die helfen wollen. Töten im Namen des Glaubens und der Religion ist aus meiner Sicht das schlimmste, was man Menschen antun kann; denn die Verblendeten berufen sich auf Schriften, die so falsch sind, weil sie aus dem Gestern stammen und  bereits vor hunderten von Jahren aufgehört haben zu leben, um sich als Enzyklopädie mit der Zeit und den darin lebenden Menschen weiter zu entwickeln. Das nennt man wohl auch Moderne. Aber die ewig gestrigen sterben nicht aus, weil sie andere sterben lassen. In unserer eigenen Welt sind die ewig gestrigen auch präsent. Sie töten meistens mit Worten und durch Intoleranz.

Traurig stimmt mich die Tatsache, dass wir in vielen Bereichen machtlos den Tatsachen ins Auge sehen müssen. Sei es bei Waldbränden, Sturmfluten und Tsunamis, aber auch beim Sterben von jungen Menschen, die durch Unfall oder Krebs ums Leben kommen. Noch nicht richtig angekommen auf dieser, aus meiner Sicht, sehr schönen Welt, und schon sagen sie wieder Ade. Da gehört der Dank allen denen, die helfen und sich aufopfern, die anpacken oder Trost spenden.

Wir selber können oft nur einen kleinen, doch menschlichen Beitrag dazu leisten, in dem wir abgeben. Beeindruckend war der Vortrag von Fliegerkamerad Dr. Nils von Neuhoff  bei unserer Jahresabschlussfeier, wo er über die Arbeit mit krebskranken Kindern berichtet hat. Hier lohnt es sich zu spenden; denn wenn von 60 stationär betreuten Kindern im Jahr 32 sterben, dann sind das 32 zu viel. Verhindern können wir es nicht. Wir können aber ein bisschen Lebensumstände helfen zu verbessern. Unsere Aktion hat bisher ca. 1300 eingebracht. Vielleicht kommt noch a bisserl mehr dazu. Ende Januar werden wir die Gelder persönlich übergeben (Spendenkonto am Ende der News).

Schließen möchte ich meine persönlichen Gedanken mit dem Satz von Dame Cicely Mary Strode Saunders (englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. Neben Elisabeth Kübler-Ross gilt sie als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin)

„Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Gleitschirm- und Motorschirmfliegen gibt den Tagen garantiert mehr leben. Und sind die Füße erst mal weg vom Boden, dann sieht alles so friedlich aus. Wohlgemerkt: es sieht nur so aus. Jeder kann seinen Beitrag dazu liefern, dass es nicht beim Aussehen bleibt.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr, Glück, Gesundheit und Erfolg mit vielen Punktlandungen, wünscht Euch Euer Knut Jäger und das ganze Team der Harzer Gleitschirmschule
P.S.: alle Termine Reisen, Gleitschirm- und Motorschirmausbildung sind online

Spendenkonto:

Harzer GSS Knut Jäger
Stichwort: Netzwerk SAPPV
Sparkasse Goslar
Blz: 268 500 01
Konto 40 003 154

 



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